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Besuche der Stadt von Florenz
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Die Stadt ist weltbekannt für ihre Bauten im Stil der Gotik und Renaissance, ihre Kunstgalerien und Museen. Das historische Zentrum wurde von der UNESCO 1982 zum Weltkulturerbe erklärt. Florenz ist wichtiges Handels- und Industriezentrum sowie Verkehrsknotenpunkt. Industrielle Erzeugnisse sind Motorräder, Kraftfahrzeugteile, Landwirtschaftsmaschinen, chemische Produkte, Düngemittel, Kunststoffe und Präzisionsinstrumente. Die florentinische Handwerksindustrie ist weltbekannt für die Herstellung von Schmuck (vor allem aus Gold und Kamee), Lederwaren, Glas, Töpferei, Holzschnitzereien, Möbel und Stickereiarbeiten.

Sehenswürdigkeiten

Die Stadt wird von den Türmen vieler Paläste und Kirchen sowie von der riesigen Kuppel des Domes Santa Maria del Fiore überragt. Er wurde 1296 vom florentinischen Baumeister Arnolfo di Cambio begonnen. Seine Nachfolger führten die Arbeiten nach einem modifizierten Plan weiter. 1420 bis 1461 krönte Filippo Brunelleschi das Bauwerk mit einer gewaltigen achteckigen Kuppel. Das Äußere der Kirche ist mit rotem, grünem und weißem Marmor verziert. Die Fassade wurde erst im späten 19. Jahrhundert vollendet und ist im Stil dem Rest des Bauwerkes angepasst. Neben dem Dom steht der Campanile, ein knapp 85 Meter hoher Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert. Der Bau wurde von Giotto begonnen und von Andrea Pisano weitergeführt. Mit seinen hervorragenden Basreliefs ist er einer der schönsten Glockentürme Italiens. Der achteckige Zentralbau des Baptisteriums San Giovanni geht überwiegend auf das 11. bis 15. Jahrhundert zurück. Auffällig sind die vergoldeten Bronzetüren und das Ostportal (so genannte „Paradiestür”), das von dem Florentiner Goldschmied Lorenzo Ghiberti geschaffen wurde, mit plastischen Darstellungen des Alten Testaments. Unweit des Domes liegt der Bargello (auch Palazzo del Podestà), ein festungsartiges Bauwerk aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Er beherbergt heute ein Nationalmuseum, in dem Terrakottasammlungen der Robbia-Familie und Skulpturen von Donatello ausgestellt sind. Die Piazza della Signoria mit dem Neptunsbrunnen (1576 fertig gestellt) wird vom majestätischen Palazzo Vecchio (auch Palazzo della Signoria) dominiert, einem massiven Bauwerk, das von einem 94 Meter hohen Glockenturm überragt wird. Der zwischen 1299 und 1314 erbaute Palast wurde 1550 Sitz des Stadtrates.

Stadt von Florenz
Später (1865-1871) traf sich hier die italienische Abgeordnetenkammer. Seine riesigen Säle sind im Stil der späten Renaissance geschmückt. Gegenüber befindet sich die Loggia dell’Orcagna (spätes 14. Jahrhundert), auch Loggia dei Lanzi genannt, ein überdachtes, jedoch an den Seiten offenes Gebäude. Einige Statuen, darunter der bronzene Perseus (1554 fertig gestellt) von Benvenuto Cellini und der Raub der Sabinerinnen (1579-1583) von Giambologna, sind hier ausgestellt.
Die Uffizien

Reisen und Besuche der Stadt von Florenz in Italien

Die Uffizien (Palazzo degli Uffizi) zwischen dem Palazzo Vecchio und dem Arno wurden im späten 16. Jahrhundert als Regierungs- und Gerichtsgebäude errichtet. Heute beherbergen sie eines der schönsten Kunstmuseen in Europa, das eine einzigartige Sammlung von Werken der bedeutendsten italienischen Maler und eine reiche Auswahl an Werken flämischer und französischer Meister beherbergt. In der Nähe befindet sich der Ponte Vecchio, eine Brücke über den Arno, auf der Goldschmiede und Juweliere ihre Läden eingerichtet haben. Sie wurde etwa 1350 erbaut und ist die einzige Brücke in Florenz, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde. Sie führt über den Arno zum Palazzo Pitti auf dem rechten Flussufer. Dieses Gebäude, begonnen 1458 und in der Folgezeit stark erweitert, war von 1550 bis 1859 Residenz der toskanischen Großherzöge. Es enthält eine weitere berühmte Gemäldegalerie, insbesondere mit Werken von Andrea del Sarto, Raffael, Perugino, Tizian, und Tintoretto. Hinter dem Palast erstreckt sich der große Boboli-Garten, in dem während des alljährlichen Musikfestivals im Mai Konzerte im Freien stattfinden. Auf dem rechten Ufer des Arno befinden sich, halbkreisförmig um den Dom und den Palazzo Vecchio angeordnet, zahlreiche berühmte Kirchen und Paläste. Nennenswert sind die gotische Kirche Santa Trinità aus dem 13. Jahrhundert mit ihrem hellen Innenraum und einer Barock-Fassade aus dem 16. Jahrhundert sowie Santa Maria Novella (13.-15. Jahrhundert), die mit ihrer verschiedenfarbigen Marmorfassade und den reich verzierten Kreuzgängen eine der schönsten Kirchen der Stadt ist.

Östlich von Santa Trinità liegt die Kirche San Lorenzo aus dem 15. Jahrhundert, entworfen von Brunelleschi, und daneben die Medici-Kapelle, die private Kapelle und Fürstengruft des berühmten Geschlechts der Medici. Über der Krypta der Kapelle befindet sich die Neue Sakristei, die von Michelangelo als Baumeister und Bildhauer geschaffen wurde. Sie enthält die Grabmäler von Lorenzo II. de’ Medici, Herzog von Urbino, mit den Figuren Morgen und Abend und des Giuliano de’ Medici, Herzog von Nemours, mit den Figuren Tag und Nacht (1520-1534). Encarta
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